the invisible cities | the movie project

the invisible cities | 12 Cities in Europe
the movie Project “A European Voyage of Imagination”

The Novel “The Invisible Cities” (published in 1972 – original “Le città invisibili”) of the Cuban author Italo Calvino became a cult work of urban thinking in historical Cities and for creative and visionary Architects. The Book is a worldwide Inspiration for architects and urban city planners, but as well for Artists, Curators and Philosophers, inspired by specific outlined and different City Images, which are portrayed in the novel conversation between Marco Polo and the Ruler of the Mongols, Kublai Khan and which are part of travel narratives of Marco Polo.

schilder2

Ein neues europäisches Filmprojekt über das Buch „The Invisible Cities“ wird von 2025 bis 2027 entstehen. Ein Kuratoren- und Produzenten-Team aus europäischen Künstlern und Filmemachern um den Initiator und Produzenten Hubert Georg Feil wird das Filmprojekt in insgesamt 12 europäischen Städten realisieren. Experten aus den Bereichen Film, Dramaturgie, Architektur, Kunst und Kulturmarketing werden das Filmprojekt mit ausgewählten Historikern begleiten. Beteiligt sind Künstler, Autoren und Filmemacher aus Schweden, Deutschland, England, Polen, Holland, Österreich und Italien.
Culturebrand Founder Hubert Georg Feil: “Um die Verbindung zwischen dem Werk von Calvino und der alten und historischen Städten, in welchen der Film spielen wird, denken und spüren zu können, ist es notwendig, die Beweggründe für das Romangespräch zu verstehen. Alte Städte sind immer auch filigran und bedroht. Bedroht vor dem Zerfall oder bedroht von der radikalen städtebaulichen Modernisierung, aber oft auch bedroht vor dem Stillstand und übergroßer Ehrfurcht angesichts der Magie ihrer Schönheit.”
Italo Calvino philosophiert erzählerisch über „die andauernden Städte“, „die Städte der Erinnerungen“, „die Städte und ihre Toten“, „die verborgenen Städte“, „die subtilen Städte“ und entwirft mit großer Kunst und absoluter Genauigkeit eine Stadtphantasie, in welcher sich Politik, Wirtschaft, Handwerk, Religion, Historie, Sprache, Ökologie, Traditionen wieder finden und zeitlos werden.
Viele historische Städte im alten und neuen Europa verfügen über die Erfahrungsebenen, die Calvino in seinen Stadtbildern skizziert. In Stadtbildern von Calvino geht es auch um den Gegensatz zwischen der Heimat und „dem Fremden“. Wie sehr bedroht der Fremde, der eine Stadt besucht, die besuchte Stadt? Calvino geht in seinen Erzählungen und seinen anderen Romanen immer wieder auf die Fragen ein, wie sehr das „Fremde“ eigentlich erst für Weiterentwicklung in den Städten unserer Zeit sorgt und damit durch das Zulassen des „Fremdens“ überhaupt erst der Stillstand verhindert werden kann.
Besonderes Merkmal dieses Filmprojektes ist, dass die Verfilmung ausschließlich in europäischen Städten stattfindet. Der Film versucht auch eine Annäherung an die Frage, inwieweit alte Städte unsichtbar und manchmal schwer zugänglich sein müssen, um sich ihre Schönheit über die Jahrhunderte erhalten zu dürfen. Der Film ist auch als ein soziales europäisches Filmprojekt konzipiert.
In den ausgewählten 12 historischen europäischen Städten werden an unterschiedlichen Locations und Plätzen szenische Installationen mit Schauspielern, Tänzern und Künstlern gedreht. An variablen Locations werden Skulpturen von Künstlern zu sehen sein und in den Film integriert. Die Skulpturen werden als Auftragswerke an europäische und regionale Künstler in künstlerischer und moderner Interpretation der Kapitel des Buches „Die unsichtbaren Städte“ realisiert.
Die Realisierung des Filmteils, welcher in den historischen Städten spielt, erfolgt in Abstimmung mit örtlichen Architekten und Städteplanern. Dabei werden neben den theoretischen und philosophischen Fragen vor allem die geschichtlichen und visionären Stadtplanungen in den Kontext zum Filmprojekt gestellt und nach authentischen Drehorten gesucht. Da der Film in mehreren Zeiten und vor allem auch mit unterschiedlichsten Sinneseindrücken spielt, werden im Wege der filmischen Realisierung manche Teile der historischen Altstädte für kurze Zeit optisch in den annähernd alten Zustand versetzt werden. Keine Werbung, keine Touristen, keine modernen Medien werden in diesen filmischen Sequenzen sichtbar.
Diese historischen Städte Europas gehen für den Film für kurze Zeit in eine „Twilight Zone“ und werden zeitlos. Schauspieler in moderner aber dezenter Kleidung werden in zeitlose Rollen schlüpfen und Dialoge über moderne Philosophie sprechen. Der Film ist ein poetischer und experimenteller Film mit philosophischen Elementen. Darin, im Spiel mit Elementen (besonders auch mit Wasser), mit surrealen Landschaften, mit Leere, mit Sehnsüchten, mit Licht und in der poetischen Spannung zwischen Vergangenheit und Zukunft liegt die Magie des Filmprojektes.
Im Jahr 2026 wird dann eine der beiden European Capitals of Culture der Schauplatz der Uraufführung des Gesamtwerkes sein. Parallel dazu finden in den zwölf europäischen Städten, in welchen der Film spielt, ebenfalls Uraufführungen statt. Mit Video-Installationen und Live-Web-Aktionen werden die Kulturhauptstadt 2026 dabei mit allen anderen Städten von „The Invisible Cities“ verbunden sein. In einer Video- und Foto-Ausstellung wird im Kulturhauptstadt-Jahr die Dokumentation des gesamten Filmprojektes mit allen beteiligten Städten präsentiert.